1934 – 2004
Die Keramikerin Maria Geisert hat ein Werk geschaffen,
das weit über die Region hinaus bekannt geworden ist.
Von der japanischen Raku-Technik inspiriert, schuf sie
reine Kunstobjekte mit einer besonders malerischen,
fast abstrakten Oberfläche.
Die Retrospektive zeigt Ausschnitte aus Ihrem Gesamtwerk. Von den Frühwerken aus der Zeit am L’Atelier Pouchain, Dieulefit bis hin zu freien Arbeiten, wie zur Kunstmesse Rheinland-Pfalz 2004 zum letzten Mal präsentiert.
Vor allem ihre Keramik-Kugeln wurden sehr geschätzt. Diese Objekte wurden frei aufgebaut, montiert, modelliert und im Holzfeuer gebrannt. Die Raku-Technik hinterließ dabei die charakteristischen, feinen Spuren auf den Objekten.
Neben ihrer eigenen Arbeit in der Werkstatt, die sie auch häufig im Rahmen der «Offenen Ateliers» präsentierte, engagierte sich Maria Geisert im Bundesverband Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz und im Berufsverband Kunsthandwerk.
Für ihre vielen Verdienste wurde die starke Persönlichkeit 2003 mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet.
